Mark Wahlberg – 30 Kilo leichter wegen Spielsucht

Man sieht sie bei Instagram und Youtube: Die willensstarken Menschen, die aus ihrem muskelfreien, unsportlichen Körper ein Kunstwerk der Definition und Stärke modellieren. Aber andersrum?

Sexsymbol Mark Walberg tat genau das und verwandelte seinen für einen Sixpack berühmten Traumkörper für den Film „The Gambler“ ins genaue Gegenteil. Die Betsson Erfahrungen sagen, dass dies eine sehr interessante Sache wäre, auf die man wetten sollte, obwohl es immer noch nicht Teil des Angebots ist.

Calvin Kein-Model und Hollywoodstar Mark Wahlberg  gelang das, wovon manche Frau nur träumen kann: Knapp 30 Kilogramm Gewicht, hauptsächlich aber Muskelmasse, verlor der bekannte Schauspieler und wog während der Dreharbeiten für seine Rolle als spielsüchtiger Professor im Film „The Gambler“ nur noch 61 Kilogramm. 

Wie schafft man es, 30 Kilo abzunehmen?

Seine Crash-Diät begann der Star mit Flüssignahrung und einem komplett anderen Trainingspensum. Statt Muskeln rauf ging es jetzt um Fett runter und Ausdauertraining bis zum Umfallen stand an der Tagesordnung.  Auch alle Arten von Kohlenhydraten strich der Star gänzlich aus seiner Ernährung; Pasta, Brot, Reis oder Kartoffeln standen auf der roten Liste. Mehrere Monate gab es keine feste Nahrung mehr und zwei bis drei Stunden Seilspringen pro Tag waren der gute Durchschnitt.

Maßgebliche Hürde für eine Gewichts-Transformation war dabei die tickende Uhr. Denn die Dreharbeiten zu „Transformers“ überschnitten sich mit jenen von „The Gambler“. Als Mechaniker Cade Yeager war es Mark Wahlbergs Rolle in „Transformers“, die Welt vor der „Ära des Untergangs“ zu retten und für diese Rolle trainierte er sich ordentlich Muskelmasse an – eine typische Wahlberg-Sixpack-Rolle eben. Und ein großer Nachteil für seine Rolle als Professor Jim Bennett, der seinen Körper schön längst aufgegeben hat. So musste man mit dem Dreh warten, bis sich Wahlberg in Rekordzeit vom durchtrainierten Actionhelden zum Schatten seiner selbst wandelte.

Während der Dreharbeiten zu „The Gambler“ setzte Wahlberg dann auf Miniportionen. Zusammen mit schauspielerischen Höchstleistungen während der oft langen Drehtage ein zwar wirkungsvolles aber keinesfalls nachahmenswertes Diät-Rezept!

Deshalb betonte Mark Wahlberg auch jedes Mal, dass seine Crash Diät von einem Arzt begleitet wurde.  Auch, dass derartige Radikal-Diäten zum berüchtigten Jojo-Effekt führen und das Gewicht hinterher womöglich weit über den Ausgangskilos liegt, betonte der Schauspieler gerne in diversen Interviews.

Nicht das Gewicht war die größte Hürde

Was allerdings neben der optisch offensichtlichen Transformation die wohl größere Herausforderung für Wahlberg war, wird in den Medien bisweilen nur am Rande behandelt. Um sich auf eine derart emotional belastende Rolle wie jene des selbstzerstörerischen Professors Jim Bennett einzulassen und die Figur glaubwürdig zu tragen, musste Wahlberg auch emotional an seine Grenzen gehen.

Als bereits für den Oscar nominierter Schauspieler war ihm durchaus bewusst, dass eine Figur wie Bennett eine optimale Vorbereitung und Auseinandersetzung mit dem Charakter voraussetzt. Zugute kamen dem Hollywoodstar dabei seine Jugenderfahrungen in einem Arbeiterviertel in Dorchester. Dort musste sich der junge Mark Wahlberg durchbeißen und auch der Schulabschluss war ein harter Kampf, der dem jungen Mark enormen Willen abverlangte.

Was Wahlberg bei der Transformation vom sexy Model zum spielsüchtigen Professor am schwersten fiel, war, die Denkweise seiner Hauptfigur zu verstehen – und damit umzusetzen. In einem Interview gab er offen zu:  “Vergiss das Abnehmen”, sagt er: “Als Lehrer glaubwürdig zu sein, war eine meiner größten und lohnendsten Herausforderungen.“

Dass ein Profi wie Wahlberg das Drehbuch rauf und runter studiert, mag nicht weiter verwundern. Dass sich Wahlberg allerdings auch mit Literatur beschäftigte und Vorlesungen an der Universität besuchte, um „seinem“ Professors Jim Bennett die nötige Glaubwürdigkeit zu verleihen, ist außergewöhnlich.

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